Am Donnerstag, den 18.12. besuchte die CSU-Kreistagsfraktion zusammen mit der örtlichen CSU wieder die PI Eschenbach, die Rettungswache Eschenbach, das Demenzzentrum St. Laurentius und das BRK Seniorenwohnheim in Eschenbach.

Eschenbach. (do) Nix gsagt ist scho gnouch globt! So sind sie halt, manche Zeitgenossen, bemerkte Landrats-Stellvertreter Albert Nickl beim CSU-Weihnachtsbesuch im BRK-Seniorenzentrum. Dabei gäbe es so viel Gutes zu sagen über die hervorragende Pflege im Eschenbacher Haus, sagte Nickl. An der Spitze einer CSU-Delegation mit den Landtagsabgeordneten Petra Dettenhöfer und Tobias Reiß besuchten Kreis-, Stadt- und Gemeindepolitiker der CSU das Eschenbacher Seniorenheim, um kurz vor Weihnachten ihre Wertschätzung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übermitteln. Die CSU-Vertreter hoben dabei besonders das Wohlfühlklima im BRK-Haus hervor und lobten die menschliche Betreuung der Heimbewohner. Für die Heimleitung bestätigte Manuela Schusser die Leistungen des Personals. „Das was im Hause mit Herz, Verstand und ganzer Kraft getan wird, gehört zu den wichtigsten Zielen, nämlich das der Menschlichkeit“. Heutzutage verdränge zwar jeder den Gedanken an eine Betreuung im Seniorenheim. Trotzdem sei es für viele Menschen beruhigend, einen Rückzugsort zu wissen, in dem Menschlichkeit und fachliche Zuwendung gewährleistet sei. Im Namen des Personals dankte Manuela Schusser für die guten Wünsche und das Interesse an der Arbeit des Hauses und lud gemeinsam mit dem diensthabenden Personal zu einem kleinen Umtrunk ein. Unser Bild zeigt die Morgenschicht des Heimpersonals mit Leiterin Manuela Schusser und der CSU-Delegation.

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Eschenbach. (do) Die Station ist voll ausgelastet. Alle 23 Pflegebetten sind belegt. Schritt für Schritt etabliert sich die ehemalige Eschenbacher Klinik als Haus St. Laurentius im Kreis der Seniorenzentren und als Einrichtung für besondere Fälle. Das Spezialgebiet von St. Laurentius ist die Betreuung von Menschen mit Hirnleistungsstörungen. Dazu ist ein besonderes Versorgungskonzept mit speziell ausgebildeten Pflegekräften notwendig, erläuterte beim Besuch einer CSU-Delegation Thomas Baldauf. Der Pflegedienstleiter der Kliniken Nordoberpfalz sieht deshalb Erweiterungsbedarf. Schon im kommenden Jahr soll in Zusammenarbeit mit dem Medizindienstleister SeniVita eine weitere Pflegestation eröffnet werden. Zusätzlich hat die Regens-Wagner-Stiftung aus Michelfeld Raumbedarf angemeldet. Heimbewohner der Einrichtung sollen während einer längeren Sanierungsphase in Michelfeld in Eschenbach versorgt werden.
Die schwierige Anlaufzeit ist überwunden, freute sich Thomas Baldauf und dankte den CSU-Politikern, unter ihnen die Landtagsabgeordneten Petra Dettenhöfer und Tobias Reiß, stellvertretender Landrat Albert Nickl und CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes, für die Unterstützung in kritischer Zeit. Der Leitgedanke des Hauses, dem Leben nicht nur Jahre, sondern den Jahren Leben zu schenken, trage St. Laurentius mit einem speziellen Versorgungskonzept für die Senioren voll Rechnung, betonte Baldauf und verwies auf die Feststellungen der Heimaufsicht und des medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Hohes Niveau mit außergewöhnlichen Leistungen hätten die Kontrolleure dem Haus und dem Personal bescheinigt, jubelte der Prokurist. Das spezielle Betreuungskonzept erläuterte Carsten Gleißner-Lieske. Der Heimleiter betonte die ganzheitliche Behandlung für Körper und Seele und verwies auf die große Bewegungsfreiheit der Heimbewohner. „Tagsüber ist der Aufenthalt in den Zimmern die Ausnahme“. Eine ständige Gruppentherapie gehöre zu den Erfolgsrezepten gegen Vereinsamung. Dennoch stehe die Individualität der Betreuung im Vordergrund.
Thema der Gesprächsrunde war auch die künftige Verwendung des ehemaligen Schwesternwohnheimes in unmittelbarer Nachbarschaft der Pflegeeinrichtung. Regionalleiter Christian Stadler unterrichtete die CSU-Delegation von Überlegungen zur Unterbringung von zirka 60 Asylbewerbern in den Wohn-Appartements des Hauses. Derzeit seien 40 Wohnungen an Privatpersonen vermietet. Die Verwaltung führe eine externe Immobilienfirma. Stadler informierte über die grundsätzliche Bereitschaft des Kliniken-Vorstandes, das Wohnheim für den Flüchtlingsstrom zur Verfügung zu stellen. Eine Entscheidung der Regierung stehe allerdings noch aus. Dr. Sabine Schultes berichtete in diesem Zusammenhang von der extrem aufwändigen ärztlichen Versorgung der Asylbewerber und Flüchtlinge. „Die Mediziner sind schon jetzt überlastet“, wusste die Fachärztin für Allgemeinmedizin. Schultes warnte deshalb davor, in kleineren Orten wie Eschenbach „des Guten zu viel unterzubringen“.
Beim Besuch der BRK-Rettungswache unterstrichen Stephan Oetzinger, Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion und stellvertretender Landrat Albert Nickl das gute Zusammenspiel zwischen haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräften und dankten stellvertretend für die vielen Dienstleistenden dem wachhabenden Rettungsteam Linda Stimpel und Tobias Zwicker. Ein klares Bekenntnis der Kommunalpolitik für den Rettungs- und Notarztstandort Eschenbach folgte „auf dem Fuß“. Eine 100-prozentige Rundumsicherkeit des Rettungsdienstes gibt es zwar nirgends, wusste Nickl. Dennoch sei der Notarztdienst in Eschenbach mit Hausärzten und speziellen Notärzten gut organisiert. In der Novemberstatistik sei zum Beispiel die Notarztpräsenz zu 98 Prozent erfüllt worden. Das bestätigten auch die Rettungssanitäter. „Es klappt, die Ausfallzeiten sind gering“, bemerkten die diensthabenden Einsatzkräfte.