Infobrief Lehl

Liebe CSU-Familie! (04.06.2020)

In den letzten Wochen ist viel passiert. Nach einem intensiven Wahlkampf konnten wir uns über den Erfolg von Marcus Gradl freuen, der die Bürgermeisterwahl souverän gewonnen hat.

Herzlichen Dank an alle, die im Wahlkampf Seite an Seite mit ihm unterwegs waren und Herzlichen Dank an alle, die ihn gewählt haben.

Parallel dazu erfasste uns die Corona-Pandemie, was dazu führte, dass wir unsere geplanten Veranstaltungen absagen mussten. Wir konnten noch keine Jahreshauptversammlung durchführen, was auch bis Ende August nicht möglich sein wird.

Leider wird es auch kein Sommergespräch geben.

In dieser Krisenzeit konnten wir uns auf einen starken Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder verlassen. Ich bin überzeugt, dass durch sein Krisenmanagement rückblickend die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung nicht so extrem ausfielen wie in Italien oder Spanien.

In der konstituierenden Stadtratssitzung der nächste Paukenschlag. Obwohl in der Fraktionssitzung anders besprochen und trotz rechnerischer Mehrheit der CSU/ÜCW-Fraktion wurde Harald Neustätter nicht zum 2. Bürgermeister gewählt. Auch der 3. Bürgermeisterposten ging nicht an die CSU.

Ein paar Tage darauf verließ Klaus Lehl die CSU/ÜCW-Fraktion und schloss sich der Fraktion der Freien Wähler an. Besonders enttäuschend für mich war, dass sich unser langjähriger 3. Bürgermeister und Stadtrat vorher weder an den 1. Bürgermeister Marcus Gradl, noch an den Fraktionssprecher Korbinian Dunzer noch an mich in meiner Eigenschaft als Ortsvorsitzende wandte, um diesen Schritt anzukündigen. Er rief im Rathaus bei der Geschäftsstellenleiterin an. Tags drauf war auch seine schriftliche Stellungnahme im Rathaus. Seine Erklärung in der Zeitung, diesen Schritt getan zu haben, um die weitere Zusammenarbeit im Stadtrat zu gewährleisten, entbehrt jeder Logik. Denn eine Zusammenarbeit im Stadtrat war in den letzten Jahren immer möglich gewesen! Auch den angeführten Fraktionszwang hat es nie gegeben.

Wir respektieren die Entscheidung von Klaus Lehl, bedauern es aber sehr, denn mit seiner langjährigen guten Arbeit als Bürgermeister und Stadtrat hätte er uns eine gute Unterstützung sein können. Nichtsdestotrotz werden wir mit ganzer Kraft in der CSU/ÜCW-Fraktion zum Wohle der Stadt weiterarbeiten.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Dr. Sabine Schultes,
CSU-Ortsvorsitzende, Stadträtin

 

Herr Klaus Lehl ist am 10.06.2020 aus der CSU ausgetreten.

CSU2020Die CSU/ÜCW-Stadtratsfraktion sieht sich aufgrund der Stellungnahme von Herrn Stadtrat Klaus Lehl zu seinem Fraktionswechsel zu folgender Klar- und Richtigstellung veranlasst:

Klaus Lehl erklärt, dass die CSU/ÜCW-Fraktion bei der Wahl des 2. und 3. Bürgermeisters eigene Kandidaten durchsetzen wollte. Dies erstaunt und empört alle übrigen Fraktionsmitglieder. In der der konstituierenden Sitzung vorausgegangenen Fraktionssitzung wurde Stadtrat Harald Neustätter mit einem einstimmigen Votum (mit der Stimme von Klaus Lehl!) zum Kandidaten für die Wahl des 2. Bürgermeisters nominiert. Die Fraktion war der Meinung, dass sie nach einem Stimmengewinn von annähernd 4.000 Stimmen Verantwortung übernehmen sollte und deshalb das Amt des 2. Bürgermeisters besetzen sollte, zumal sie hierfür auch eine bestens geeignete Person vorweisen konnte. Den im Wahlkampf versprochenen Umbruch wollte man zudem mit einer Verjüngung im Amt des 2. Bürgermeisters verbinden.

Entgegen der Aussage von Klaus Lehl wurde vereinbart, die Position des 3. Bürgermeisters der SPD oder den Freien Wählern anzubieten. Dieses Angebot hat Bürgermeister Marcus Gradl in den Wochen nach der Kommunalwahl mehrfach der SPD und den Freien Wählern angetragen. Zudem wurde im Zuge einer guten Zusammenarbeit eine Aufteilung der Beauftragten der Stadt Eschenbach (Kultur, Senioren, Jugend, US/Familienangehörige) auf alle Fraktionen angeboten.

Die Behauptung, dass die CSU/ÜCW-Fraktion die Besetzung aller drei Bürgermeisterposten beabsichtige, wie schon unzutreffend im Pressebericht nach der konstituierenden Sitzung dargestellt,  ist somit völlig aus der Luft gegriffen. Die CSU/ÜCW wollte gerade die von Klaus Lehl geforderte fraktionsübergreifende Zusammenarbeit mit dem Angebot (3.Bürgermeister, Beauftragte)  an die anderen Fraktionen ausdrücklich fördern. Da Harald Neustätter überraschend nicht zum 2. Bürgermeister gewählt wurde, sollte wenigstens der 3. Bürgermeister an die CSU gehen. Hier musste schnell reagiert werden, weshalb die Kandidatin mit den meisten Stimmen der CSU-Stadtratsliste, Dr. Sabine Schultes, zur  Wahl aufgestellt wurde.

Dass es bei der Wahl des 2. Bürgermeisters anders gekommen ist, als in der Fraktion einstimmig vereinbart, muss man letztendlich akzeptieren, denn es handelt sich ja immer noch um eine demokratische Wahl. Nur die Art und Weise, wie das Ergebnis zustande gekommen ist, kann man nicht gut heißen. Das ist schlechter Stil.

Die CSU/ÜCW-Stadtratsfraktion ist der Meinung, dass sich Klaus Lehl durch seine Verhaltensweise mittlerweile verrannt hat und  ein Fraktionswechsel bereits drei  Wochen nach Beginn einer Wahlperiode nicht plausibel erklärbar ist.  Um die künftige Zusammenarbeit im Stadtratsgremium wieder auf eine gemeinsame und vertrauensvolle Grundlage stellen zu können, sollte er über eine Rückgabe seines Mandats nachdenken. Dies sieht vermutlich auch eine erhebliche Zahl seiner Wähler so, die ihn als Kandidaten der CSU und somit auch als Fraktionsmitglied für die CSU gewählt haben.

Die CSU-ÜCW Stadtratsfraktion

Heute wurde Altbürgermeister Robert Dotzauer an seinem 75. Geburtstag von der Stadtkapelle mit einem Ständchen überrascht.

Bürgermeister Marcus Gradl und CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes gratulierten herzlich.

Bild von Stadtkapelle und Robert Dotzauer

Am Sonntag feierte Robert Dotzauer, der am 24. Mai 1945 in Eschenbach geboren wurde, seinen 75. Geburtstag. Überrascht wurde er dabei am Vormittag von Bürgermeister Marcus Gradl, der zusammen mit Sabine Schultes und Ludwig Schreml und der Stadtkapelle Eschenbach den Jubilar beglückwünschten.

Robert Dotzauer wuchs als Halbwaise in Eschenbach auf und engagierte sich schon früh im öffentlichen Leben, u.a als Posaunist der Jugendblaskapelle, als Sänger der Liedertafel aber auch als Schiedsrichter auf dem Fußballplatz.  So erzählte Dotzauer auch einige Anekdoten aus seiner Zeit bei der Blaskapelle Eschenbach, was vor allem den jungen Mitgliedern der Stadtkapelle erfreute.

Ebenfalls in jungen Jahren interessierte sich Dotzauer für die Kommunalpolitik. 1974 übernahm er den Vorsitz der Jungen Union Eschenbach. 1978 zog er in den Stadtrat ein, wo er Fraktionsvorsitzender der CSU wurde. Nachdem er zum zweiten Bürgermeister gewählt wurde, übernahm er ab 1990 für drei Wahlperioden das Bürgermeisteramt in der Rußweiherstadt. Viele Erfolge konnte er sich hierbei auf seine Fahne schreiben.

1972 heiratete er die Apfelbacherin Agnes Stopfer. Zwei Jahre später wurde Tochter Doris geboren. 1976 kam Sohn Thomas zur Welt. Seine Heimat Eschenbach hat er nie verlassen und wohnt heute noch dort. Im Kreise seiner Familie bedankte sich Dotzauer auch bei den Überraschungsgästen und betonte: „Ich habe nichts gewusst und bin völlig überrascht worden“.

07 1280Eine halbe Stunde vor der eigentlichen Eröffnung warteten Matthias Hild und die ausstellenden Künstler aufgeregt, was da kommen werde. „Nehmen die Eschenbacher diese neuen Erfahrungen an“, fragte sich der Veranstalter Hild. Die Vorbereitungen waren zeitaufwendig und intensiv. Die sieben ausstellenden Künstler hatten ihre besten Stücke mitgebracht. Außer Fotograf Thomas Buchmann waren die weiteren Sechs ins ehemalige Kaufhaus Hild am Markplatz gekommen.

Kurz vor 19 Uhr ging es dann los. Immer wieder musste Hild Besucher an der Eingangstüre begrüßen. Der Beginn verzögerte sich und als er dann die Vernissage eröffnete waren fast 100 Besucher gekommen. „Ich freue mich unendlich, dass  alles so geklappt hat. Wir wollten hier in Eschenbach etwas Neues auf die Beine stellen “, so Matthias Hild. Zudem sprach er von einer besonderen Begegnung während der letzten Woche, als, kurz nachdem er zu Vorbereitungen aufsperrte, eine Frau hereinstürmte. „Sie schimpfte und deutete auf ein Bild: Machen sie das weg, das ist Pornografie, so ihre wütende Aussage“. Das Bild, das gemeint war, zeigt aber keineswegs diese Art, so Hild.

Da ist u.a. Lydia Ruhland-Reis, Mitglied im „Nittendorfer Regenbogen“, die sich auf Objekte mit unterschiedlichsten Materialen (Holz, Blech, Speckstein) spezialisiert hat. Oder Carola Wittmann, die mit ihren „Lichtschwingungen“ viel Farbe ins Leben bringt. „Energetische Heilbilder kann man dazu sagen“, so die Künstlerin. Dazu noch Füsun Püschl-Canay, Gerti Reynolds, Stefan Hild sowie Johannes Janner, die ebenfalls mit ihren Meisterwerken ausstellen.

Eine besondere Note gab es im „Schwarzlichtraum“ von Benedikt Meißner zusehen. Der 23-jährige Künstler, der seine Bilder sprayt, befasst sich dieser Kunst seit 5 Jahren. „Ich brauche etwas Abwechslung und nicht nur vor dem PC sitzen“, so Meißner. Seine Bilder wurden von den Besuchern sehr gut angenommen. „Mal etwas anderes, diese Bilder so in Szene zu setzten“, so ein Gast.

Zum gelungenen Abend gab es auch eine Weinprobe und verschiedene Essensmöglichkeiten. Auch wurde im Außenbereich Pizza für die Gäste angeboten. Die eingegangenen Spenden werden der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord zugutekommen. Unterstützt wurde Hild während der Aufbauzeit und auch bei der Vernissage von Marcus Gradl und seinem Team, bei dem sich der neue Besitzer des ehemaligen Kaufhauses herzlich bedankte. Auch ließ er offen, ob es weitere Veranstaltungen gebe. „Man müsse sehen, wie weit „offen“ die Eschenbacher dafür sind“, so Hild.

06 1280

neuer BürgermeisterNach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses steht Marcus Gradl (CSU) fast sprachlos vor seinen Parteifreunden im ehemaligen Kaufhaus Hild. Der Stein, der dem CSU-Bürgermeisterkandidaten am Sonntagabend vom Herzen fällt, ist fast schon hörbar. Vor ein paar Minuten erklärte ihn Wahlleiter Roland Wiesent zum Wahlsieger. 56,7 Prozent entfielen auf Marcus Gradl. "Ich bin überwältigt. Den Aufwand und die Kraft, die wir in den Wahlkampf investiert haben, hat sich ausgezahlt", erklärt er. Im Hintergrund läuft das Lied "So sehen Sieger aus".
Die Auszählung am Sonntagabend dauerte ungewöhnlich lang. Vor dem Rathaus am Stadtberg hatten sich die Parteien mit ihren Kandidaten und ihren Anhängern versammelt. Auch viele Bürger und die Stadtkapelle Eschenbach hatten sich positioniert. Bei den Bürgermeisterkandidaten Marcus Gradl (CSU), Thomas Ott (SPD) und Thomas Riedl (Freie Wähler) machte sich ab 18 Uhr die Anspannung bemerkbar. "Wir haben im Wahlkampf alles gegeben. Ich hoffe, dass es sich auch bei der Wahl niederschlägt", sagte Gradl. Viele Eschenbacher erwarteten ein enges Rennen zwischen Gradl und Ott. Auch eine Stichwahl schlossen viele im Vorfeld nicht aus.
Um 19.10 verkündete der Wahlleiter, dass keine Stichwahl nötig ist. Marcus Gradl ist neuer Bürgermeister. Von 2097 gültigen Stimmen entfielen 1188 auf den Kandidaten der CSU. Damit kam er auf 56,7 Prozent. Ott erreichte mit 701 Stimmen lediglich 33,4 Prozent. Riedl bekam 208 Stimmen, was 9,9 Prozent entspricht. Die Wahlbeteiligung in der Rußweiherstadt betrug 70,2 Prozent. Somit gaben 2123 von 3024 Wahlberechtigten ihre Stimme ab. 26 Wahlzettel waren ungültig.
Während sich nach der Verkündung vor dem Rathaus eine Schar von Gratulanten um Gradl sammelte und die Stadtkapelle aufspielte, zeigte sich Ott enttäuscht: "Es ist schon enttäuschend für mich. Ich hatte gehofft, dass nach diesem Wahlkampf mehr Stimmen auf die beiden anderen Kandidaten entfallen." Gradl folgt damit auf Peter Lehr (SPD), der nach zwölf Jahren als Bürgermeister nicht mehr antrat und stattdessen als Landrat kandidierte.

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/eschenbach/marcus-gradl-csu-neuer-buergermeister-eschenbach-id2994348.html

WK FrühschoppenAm vergangenen Wochenende hatten die Unterstützer von Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl und seine Stadtratskandidaten sehr viel zu tun. Eine Veranstaltung am Marktplatz mit „super Gesprächen“, eine Erstwählerparty im Altstadt Café mit der RFT Music, die ordentlich eingeheizt hatten, und am Sonntagmorgen das Weißwurstfrühschoppen im Weißen Ross.

Viele Gäste hatten sich dazu beim „Burger“ eingefunden, darunter Landrat Andreas Meier, die Kreistagskandidaten Tanja Schiffmann und Gerald Morgenstern. Andreas Meier betonte, dass ihm die Veranstaltung in Eschenbach sehr wichtig sei. Nach einer Diskussion mit Albert Nickl, zeitgleich fand der Lichtmessempfang in Speinshart statt, kam Landrat Meier nach Eschenbach. „Politische Schwerpunkte von uns werden nicht aus dem Hut gezaubert “, so Meier. Solide Finanzen sind ihm sehr wichtig, der Landkreis sei schuldenfrei. „Dem Landkreis kann es nur gutgehen, wenn es den Gemeinden gut geht“, so der Landrat. Er verwies auf die Sanierung des alten Landratsamtes am Marktplatz, das „richtig Geld kostet“. Auch die Digitalisierung von Schulen sei ein großes Thema. „Datenanbindungen müssen im Vordergrund stehen“. Zum Stichwort Baxi meinte er: „Es wird sehr, sehr gut angenommen. Die Linien und Haltestellen sind nicht in Stein gemeißelt, man kann es auch noch verschieben, je nach Bedarf“. Am Ende wies er nochmal darauf hin, dass er nicht der Erfinder oder Ideengeber des Baxi sei. „Es ist auch nicht die SPD im Landkreis, sondern der Landkreis Tirschenreuth“.

Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl sprach danach zu den Gästen und betonte, dass er ein Wahlprogramm aufgestellt hat, dass Zeit brauche. „So etwas kann man nicht alles sofort umsetzten“. Er stehe für Ideen, Machen und für Mut. Beispiele wie die Eschenbach-App, Bereicherung der Innenstadt oder die Transparenz für die Bürger seien ihm wichtig. „Einkaufszentrum am Netzaberg erfährt man aus der Zeitung“, so Gradl. Netzwerke seinen ebenfalls sehr wichtig, ob im Landkreis, in Bayern oder in Deutschland. „Ideen machen Mut“, so beendete er seine kurze Ansprache.

Diskussionen gab es danach sehr viele. Unter anderem ging es wieder um die zweite Zufahrt zum Industriegebiet „Am Stadtwald“. Viele Gäste stimmten ihm zu, hier müsse es zeitnah etwas geben. Auch eine öffentliche Toilette wurde angesprochen, Funklöcher im Bereich Eschenbach oder die Konsequenzen der Schweinepest. Hierzu wurde angeregt, so wie auf den Autobahnen, Hinweise in allen Sprachen auf den Parkplätzen entlang der B470 anzubringen, damit niemand Essensreste hinterlässt.

Altbürgermeister Robert Dotzauer hatte zum Schluss noch etwas strengere  Worte in Richtung der jetzigen Stadtoberhäupter. „Während sich die SPD-Blendgranaten aus wahltaktischen Gründen vom Acker machen, soll nun ein Nachfolger das Feld bestellen, dem das Insiderwissen über die Stadt und ihre Interessenslage fehlt. Die Voraussetzungen für ein solches Amt sehen anders aus“, so Dotzauer. „Marcus Gradl ist der Bessere“.

WK ThomasreuthDer Gastgeber begrüßte die anwesenden Gäste, darunter Landtagsabgeordneten Tobias Reiß, Landrat Andreas Meier und Altbürgermeister Robert Dotzauer. Zudem waren neben Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl fast alle Stadtratskandidaten der CSU erschienen. Wiesent merkte an, das er sich freue, den „Top Wahlkampf“ unterstützen zu dürfen. Landrat Andreas Meier betonte die Wichtigkeit, Städte und Gemeinden zu unterstützen. Er sprach kurz verschiedene Themen wie Nachhaltigkeit, Wirtschaftsförderung, Perspektiven für junge Leute oder Bildung und Digitalisierung an.
Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl war sichtlich stolz, dass so viele interessierte Bürger gekommen waren. „Man kann es nicht allen recht machen, trotzdem will ich ein Bürgermeister für alle sein“, so Gradl. In seiner Rede sprach er kurz ein paar Hauptziele an. Dies war u.a. der Rußweiher, der ihm besonders am Herzen liegt. „Er muss endlich die Bedeutung bekommen, die er verdient und nicht nur zu den Öffnungszeiten“. Zudem ging er auf das Ausweisen von Neubaugebieten ein. „Jeder Mensch, der in Eschenbach bauen und leben möchte, soll dies auch zu jeder Zeit können“. Auch die Wiederbelebung der Innenstadt und die Jungend, die man in der Rußweiherstadt halten will, waren weitere Themen.
Danach konnten sich die Stadtratskandidaten vorstellen und sprachen kurz über ihre Themen, wie Industrien und Vereine, Ärzte auf dem Lande, junge Familien in der Stadt, Kita, Kindergarten oder mehr Tourismus. „Wir müssen den öffentlichen Nahverkehr in Eschenbach mehr intensivieren“, war ebenfalls eine Aussage. Reinhard Wiesent sprach danach noch das Thema Landwirtschaft an. Er wünsche sich mehr regionale Produkte, eigene Ressourcen nutzen. „Wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen“.
In der nachfolgenden Diskussionsrunde, so wie bei „Jetzt red´i“, wurden verschiedene Punkte angebracht. Das immer wieder aufkommende Thema der Zufahrt zum Industriegebiet wurde besonders diskutiert. „Es muss eine Lösung her“, so Landtagsabgeordneter Tobias Reiß. Landrat Andreas Meier erläuterte kurz das neue „Baxi“. „Die Haltestellen dazu wurden nach einer Studie ausgesucht“, so der Landrat. „Es muss jetzt genutzt werden, nur so werde es bleiben“. Ebenfalls interessierte das Thema Pflege/Seniorenheime. „Die Plätze sind sehr begehrt, aber es fehlen einfach Fachkräfte“. Altbürgermeister Robert Dotzauer ging auf die Erhöhung des Wasserpreises ein. Wiesent sprach noch einmal über landwirtschaftliche Probleme.
Am Ende dankte Gradl den anwesenden Gästen, speziell Dotzauer, der viel für die Stadt geschaffen hat und dem Gastgeber Reinhard Wiesent, der eine wunderbare Brotzeit zubereitet hatte. „Im Alleingang werde ich meine Ziele nicht schaffen, nur durch Geschlossenheit kommen wir dahin, wohin wir wollen“.

DSCF5285angepasstEr hat eine lange Tradition: Zum Jahresbeginn lädt der CSU-Ortsverband zum Neujahrsempfang. Rund 150 Besucher kommen und lauschen den kurzweiligen Ansprachen der Hauptakteure. Doch auch der lockere Gedankenaustausch kommt nicht zu kurz.

Es war wie so oft ein Höhepunkt zum Auftakt des politisch-gesellschaftlichen Jahres in der Region. Der Treff ist für die Partei und für viele Bürger, die Geschäftswelt und für Vereins- und Behördenvertreter stets ein besonderer Termin.  Für zusätzliche delikate Momente sorgt die bevorstehende Kommunalwahl. Da kommen die Lokalmatadore nicht umhin, die Bedeutung dieser Wochen und Monate zu betonen.

 Mit Blick auf die Kreistagswahl beschrieb Landrat Andreas Meier die Stimmung: „Es ging uns noch nie so gut wie heute“ und CSU-Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl versprach: Wir wollen anpacken,  um den Stillstand zu beenden“. Gleichzeitig warnte Gradl vor heißer Luft bei vielen Wahlversprechungen. Mit einer vollen Flasche  „heißer Luft“  appellierte er symbolhaft an alle Wahlkämpfer: „Lasst die leeren Versprechungen in der Flasche“. Eine Schatzkiste voller Kernziele half, Gegenrezepte für ein blühendes Eschenbach und eine zukunftsfähige Region aufzuzeigen.

Doch zunächst war in der schmucken Aula der Markus-Gottwalt-Schule Händeschütteln angesagt. Die CSU-Chefetage begrüßte die zahlreichen Besucher. Den traditionellen Glückscent überreichte  Bezirkskaminkehrermeister Roland Gallitzendörfer. In ihrer Begrüßung der vielen Gäste, unter ihnen Stadtpfarrer Dekan Thomas Jeschner, MdL Tobias Reiß, Landrat Andreas Meier, Landrat- Stellvertreter Albert Nickl,  die Bürgermeister oder ihre Stellvertreter aus den Nachbargemeinden, Kreis- und Gemeindepolitiker, Vertreter der Schulen und Behörden, Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies, Unternehmer und Vereinsvertreter, ermunterte CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes zum „aufeinander zugehen“ in spannenden Zeiten. Der Neujahrsempfang habe sich schon seit jeher als vertrauensbildendes Gesprächsforum bewährt und erleichtere zudem das gute Miteinander im Jahresverlauf, befand die CSU-Frontfrau und wünschte Mut und Gelassenheit in einem Jahr wichtiger Entscheidungen.

Danach setzte Marcus Gradl die Akzente. Der CSU-Bürgermeisterkandidat imponierte mit sieben Kernzielen, die er symbolisch sichtbar für jedermann in Glasbehältern präsentierte.  In dieses  „Programm der Veränderungen“  packte er zunächst das Thema der Wiederbelebung des Rußweiher-Freibades. Im Falle des „Regierungswechsels“ werde es wieder flexible und bürgerfreundliche Öffnungszeiten, Feste  und ein Romantik-Kino geben. Am Herzen liegt dem CSU-Kandidaten auch der Wohnungsbau.  Auf der kommunalpolitischen Agenda steht deshalb eine Baulandoffensive vor allem für junge Paare.  Gradl sprach sich zudem für ein Tourismuskonzept mit einem neuen Identitätsbewusstsein aus,  erinnerte an das längst überfällige Jugendbetreuungskonzept und forderte  praxisgerechte Veranstaltungsmöglichkeiten für Vereine.  Gradl sprach sich zudem für ein Netzwerk „Bürger-Rathaus“ aus, das auch die Geschäftswelt, die Unternehmerschaft und den Bildungs- und Gesundheitssektor einbezieht.

Auf der Agenda der CSU und ihres Bürgermeisterkandidaten  steht auch ein Sonderprogramm zur Sanierung der vielen maroden Siedlungsstraßen. Das Thema Umwelt und das Nachhaltigkeitsdenken  gehörte zu den weiteren Schwerpunkten des Kurzvortrages. Gradl plädierte für ein  verändertes Energiekonzept mit neuen Wegen  zur Energieerzeugung und für einen schrittweisen Waldumbau. Aufhorchen ließ auch das Querflötenquartett der Musikschule im Vierstädtedreieck unter Leitung von Joachim Steppert. Die jungen Damen erhielten stürmischen Beifall. Der offizielle Teil des Empfanges endete mit der Bayernhymne und dem Deutschlandlied.

DSCF5284angepasst

DSCF5294angepasstDer traditionelle Neujahrsempfang der CSU Eschenbach ist seit über 40 Jahren ein Treffen, dass in lockerer Runde zu vertrauensbildenden Gesprächen anregt. Die vielen Gäste aus der gesamten Region begrüßte CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes (re)

 

 

 

 

 

 

DSCF5286angepasstSymbolhaft präsentierte Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl seine Kernziele „hinter Glas“. Unter Verschluss hielt er die „heiße Luft“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DSCF5292angepasstMit einem kurzweiligen Statement sorgte Landrat Andreas Meier beim CSU-Neujahrsempfang in Eschenbach für viel Aufmerksamkeit. Ohne Redevorlage,  als stünde er vor  einem Starkbieranstich, legte der Landkreischef los, hielt Rückblick auf fette Jahre und zog Bilanz über einen prosperierenden Landkreis.  „Wir haben fast alles erreicht, was wir vor 6 Jahren versprochen haben“, betonte der „Kurfürst“ aus dem Lobkowitzer Schloss und erinnerte mit einem Blick auf die Region  Eschenbach zum Beispiel an die  Generalsanierung des landkreiseigenen Schwimmtempels und an  die Modernisierung des alten Landratsamtes.

Meier brach in diesem Zusammenhang eine Lanze für die Volkshochschule. In den renovierten Räumlichkeiten des alten Landratsamtes werde die VHS eine schöne Heimat finden, kündigte er optimistisch an.  Das bedeute für die Bildungseinrichtung eine Zukunftsgarantie. Dasselbe gelte für die Friedrichsburg in Vohenstrauß. Andreas Meier verwies ferner an die großen Investitionsmaßnahmen bei der Sanierung des Gymnasiums in Neustadt/WN. und an den Teilneubau des Landratsamtes.

Auf der Grundlage eines rechnerisch schuldenfreien Landkreises beleuchtete der Landrat auch die gemeindefreundliche Politik des Kreistages und erinnerte an die  erhebliche Senkung der Kreisumlage. Das bedeute für die Gemeinden alljährlich ein Zubrot von 5 Millionen Euro.  Aus einem Tal der Tränen kommend sei im Landkreis ein Klima ohne Existenzängste geschaffen worden, merkte Meier zudem an.  Der Landkreischef dankte in diesem Zusammenhang auch der Unternehmerschaft. Diese habe mit mutigen Entscheidungen dazu beigetragen, dass im Landkreis Vollbeschäftigung herrsche. Als Beispiel nannte er den Eschenbacher Firmenchef Hubert Schug, der sich ebenfalls unter den Gästen des Neujahrsempfangs befand.

Auf die  Zukunftsthemen auf Landkreisebene eingehend nannte der Landkreischef  die Chancen und Risiken der Digitalisierung, die das Leben der Menschen einschneidend verändern werde, verwies vor allem mit Blick auf die Gesundheitsversorgung auf den Aufbau eines schnellen 5G-Netzes im Rahmen einer Modellregion „Nördliche Oberpfalz“,    empfahl ergänzend zur Energiewende eine Wasserstoffstrategie  und kündigte einen Masterplan für weitere Verbesserungen zur Landkreis-Infrastruktur an.

Es folgten kritische Bemerkungen zur Notwendigkeit der Gleichstromverbindung SüdOstLink von TenneT und zur Redlichkeit und Aufrichtigkeit der Bundesnetzagentur.  „Ich bin der Überzeugung, dass diese Trasse nicht die beste ist“, bemerkte der Landrat und forderte eine Bündelung der Trasse entlang der Autobahn. Der Landkreischef warnte mit Blick auf die aktuellen Trassenvorschläge: „Man verkauft die Oberpfälzer“. „Wir sind eine Gebietskörperschaft, die Verantwortung zeigt und Ideen entwickelt“, fasste der Landrat zusammen.  Andreas Meier warb schließlich für ein faires Werben um Wählerstimmen bei der Kommunalwahl 2020  und lobte die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker und Kandidaten als tragende Säulen demokratischer Willensbildung.