Eschenbach. (do) Eine kommunalpolitische Bilanz zog im Rahmen der Jahreshauptversammlung der CSU Marcus Gradl, Fraktionssprecher der CSU/ÜCW-Stadtratsfraktion. Gradl bedauerte Stillstände in der Stadtpolitik. Zu den Themen Vermessungsamt, Baugebiete, attraktives Rußweiher-Umfeld, Stadthalle, Lärmschutz an der B 470, Probenraum für die Stadtkapelle oder E-Tankstelle bewege sich nichts. Es werde zwar mal hü, mal hott taktiert. Aber Bewegung sei Fehlanzeige. Manche Probleme lösen sich von selbst, sei die Zielrichtung im Rathaus, mutmaßte der CSU-Mann.

Skandalös nannte Marcus Gradl die Planungen zur sogenannten Spange Ost. Seit dem Stopp des Projekts durch den Bürgermeister im Jahr 2008 sei eine Kostenexplosion von 3,6 auf 7,8 Millionen Euro eingetreten. Nun halte der Bürgermeister die Umgehung wieder für notwendig. Die Dummen seien nun Stadt, Bürger und alle Steuerzahler. Positiv bewertete Gradl die Offene Ganztagsschule, deren Einführung auf einen Antrag der CSU zurückgehe. Der CSU-Stadtrat begrüßte zudem die Erschließung weiterer Gewerbeflächen. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen habe allerdings der Stadtrat schon vor der Amtszeit des Bürgermeisters geschaffen. Akuten Handlungsbedarf sah Gradl hinsichtlich des Erwerbes privater Bestandsbauplätze und für ein Sonderprogramm zur Sanierung von Siedlungsstraßen. „Viele Ortsstraßen bedürfen dringend einer Reparatur ohne großen Erschließungsaufwand“.

In einem Wunschkatalog für MdL Tobias Reiß nannte der CSU-Stadtrat einen Lärmschutz an der B 470, zum Beispiel durch Flüsterasphalt und Geschwindigkeitsreduzierungen, dem längerfristigen Nachdenken über Behördenverlagerungen nach Eschenbach, einem Förderprogramm zur Brauchtumspflege , einer stärkeren Familien-Förderung bei Übernahme von Bestandsimmobilien in der Altstadt und innovative Lösungsansätze für die medizinische Versorgung auf dem Land. Genesungswünsche galten Stadtrat Willi Trummer.

Eschenbach. (do) Die CSU ist gut aufgestellt und immer auf Ball-Höhe. Tobias Reiß, CSU-Stimmkreisabgeordneter im Landtag, richtete bei der Jahreshauptversammlung der CSU den Blick auf die Bundestagswahl. Jedem müsse klar sein, dass mit einem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz eine linke Ära eingeleitet werde. Deshalb gelte es erst recht, Bayern und Deutschland vor einem Linksbündnis zu bewahren. Tobias Reiß machte deutlich, dass nur die CSU Bayerns elementare Interessen auf Bundesebene vertrete. Auf Einzelheiten der Bundespolitik eingehend verwies der Parlamentarier darauf, dass die Einführung der Maut Bayerns Interessen und die der Verkehrsteilnehmer stärke. Bayerns Handschrift sehe man auch in der inneren Sicherheit. Die CSU-Sicherheitspolitik sei beispielgebend für ganz Deutschland, bemerkte Reiß.
Anschließend beleuchtete der Abgeordnete landespolitische Themen. Familien im Blick haben, Steuersenkungen für hart arbeitende Arbeitnehmer, den Bildungsstandort Bayern stärken, eine noch stärkere Förderung der Kindererziehung, die Ziele, die Tobias Reiß nannte, sind vielfältig. Der CSU-Mann erinnerte daran, dass das von anderen Parteien verurteilte bayerische Betreuungsgeld von 74 Prozent der Familien in Anspruch genommen werde. Reiß räumte mit dem Vorurteil auf, dass durch das Betreuungsgeld die Wahlfreiheit der Familien verloren gehe. Das Betreuungsgeld sei nur im Zusammenhang mit dem Verzicht auf einen Krippenplatz zu sehen. Als weitere Politikfelder streifte der MdL die Wiedereinführung des 9-jährigen Gymnasiums. Das lasse sich auf dem Land besser organisieren. Gleichzeitig erinnerte Tobias Reiß an den Rückgang der Schülerzahlen um zirka 30.000 innerhalb von 10 Jahren.
Positiv nannte der Redner auch die strukturellen Verbesserungen auf dem Land. „Die Perspektiven sind gut, wir brauchen uns vor den Ballungszentren nicht mehr verstecken“, so der Abgeordnete. „Auch die Kommunen spüren diese Entwicklung“, bemerkte Reiß. Zur Realisierung Eschenbacher Wünsche, etwa bei der Sanierung ortsbildprägender Gebäude, empfahl der Abgeordnete eine Öffnung für Kulturschaffende. Als Bezugsfall nannte er ein gelungenes Sanierungsobjekt in Waldsassen mit Unterstützung aus verschiedenen staatlichen Fördertöpfen.

P4236115 600Eschenbach. (do) Alter allein ist kein Verdienst. Das Alter wird es dann, wenn die Jahre, auf die es zurückzublicken gilt, Jahre der Arbeit, Treue und Leistung, der Verantwortung und des Erfolges waren. Weil dies so ist, ehrte der CSU-Ortverband im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Restaurant Rodler verdienstvolle und langjährige Mitglieder.

Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes unterstrich, dass der Tatkraft der langjährigen Mitglieder im Gleichklang mit der Bürgerschaft ein Stück erfolgreicher Eschenbacher Stadtentwicklung zu verdanken sei. Selbstbewusst befand die Ortsvorsitzende: „Die CSU ist in Eschenbach die treibende Kraft“. Bürgermeister und SPD seien nur damit beschäftigt, die Ideen der CSU auszubremsen. Für langjährige Parteimitgliedschaft ehrte die CSU-Ortsvorsitzende einige Schwergewichte Eschenbacher Gemeinsinns, wie sie sagte.

Mit Ehrengast MdL Tobias Reiß und den stellvertretenden Ortsvorsitzenden Marcus Gradl und Tobias Lehl gratulierte Sabine Schultes 3. Bürgermeister Klaus Lehl und Josef Rupprecht für 45-jährige Mitgliedschaft. 40 Jahre bei der CSU ist Josef Bartl. Eine Dankurkunde wartet auf Hans Stock für 35-jährige Mitgliedschaft. Seit 30 Jahren halten der CSU Franz Dilling, Harald Fellner, Georg Karl, Manfred Kleber und Josef Riedl die Treue. Das 20-jährige Parteijubiläum feierte Lidwina Wiedenhofer. Nur ein Teil der Geehrten war anwesend. Die Jahreshauptversammlung nahm Dr. Sabine Schultes zum Anlass, auch sieben Neumitglieder hoch offiziell zu begrüßen. Die Versammlungsleiterin sprach von einer wahren Mitgliederflut.

P4236112 600Der Verjüngungsprozess in der Führungsmannschaft der CSU Eschenbach geht weiter. Neue Gesichter prägen den Ortsverband. Im Focus der Parteiarbeit steht die Kommunalpolitik. Die Zeit zum Handeln ist gekommen, hieß es in der Jahreshauptversammlung.
Eschenbach. (do) Die Rahmenbedingungen sind hervorragend. Die Konjunktur brummt. Die positive wirtschaftliche Entwicklung geht auch an den Kommunen nicht spurlos vorüber. Carpe diem – nutze die Zeit hieß es deshalb in der Jahreshauptversammlung. Wenngleich die „Blockadepolitik“ aus dem Rathaus die Fortentwicklung der Stadt gefährde. Politik bedeute, zur rechten Zeit am rechten Ort und mit den rechten Mitteln zu versuchen, das Beste für den Bürger zu tun. Dieser Grundsatz werde im Rathaus falsch verstanden, ärgerte sich Ortsvorsitzende und Stadträtin Dr. Sabine Schultes. „Manche Dinge, die in Eschenbach passieren, machen mich wütend“!

Die Gegner der Eschenbacher Ortsumgehung Ost machen weiter Druck. Ein Flyer informiert nun über die Widersprüche der Planung und die Nachteile für ein Eschenbach mit dem Anspruch „Natur erleben – Kultur genießen“. Gleichzeitig initiieren die Wortführer ein Bürgerbegehren, das im Landwirtschaftlichen Lagerhaus Schloderer startete.
CSU-Stadtratsfraktion, Landwirte, Anlieger, Naturschützer: Sie alle sehen sich auf dem Pfad „Pro Eschenbach – Ortsumgehung Nein Danke“, wie es im Informationsblatt heißt, das demnächst an alle Einwohner verteilt werden soll. Darin erneuern die Wortführer Marcus Gradl, Roland Völkl, Stephan Schloderer und Susanne Schug ihre Kritik an der Planung und an der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt. „Wir wollen sinnvoll und umweltbewusst die Mittel verwendet sehen, welche für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung stehen“, heißt es in dem Rundbrief, in dem noch einmal die Argumente der Straßen-Gegner aufgeführt sind.

Es war eine angenehme Pflicht für CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes. Beim Neujahrsempfang der CSU, FU und JU dominierten Small Talk und gute Wünsche. Der Empfang sei ein bemerkenswertes Begegnungs- und Gesprächsforum, fand die Stadträtin. Gleichwohl verwies Sabine Schultes mit Blick auf die aktuelle Rathauspolitik auf Meinungsverschiedenheiten, die bis zur Einleitung eines Bürgerbegehrens reichen.
In der Tat hatten sich die zirka 100 Gäste, unter ihnen Stadtpfarrer Thomas Jeschner, MdL Tobias Reiß, stellvertretender Landrat Albert Nickl, die Bürgermeister Edgar Knobloch (Grafenwöhr) und Wolfgang Haberberger (Neustadt am Kulm) und zahlreiche weitere Kommunalpolitiker aus der Region sowie die vielen Ehrenamtlichen der Vereinswelt, Behördenvertreter und Unternehmer viel zu erzählen. Auch die politische Konkurrenz war zugegen. Es fehlten allerdings SPD-Vertreter. Ein dankbarer Rückblick und ein vorsichtig optimistischer Ausblick gehören beim Neujahrsempfang zum Repertoire des lockeren Treffens. Der Stoff geht nie aus. Zu allererst bietet aber eine der ersten Versammlungen im neuen Jahr die Chance, über Ideen und Vorhaben zu diskutieren, mit denen sich die Lebensqualität in Stadt und Region weiter verbessern ließe.

Ist eine Ortsumgehung im Osten der Stadt Eschenbach notwendig oder nicht? An dieser Frage scheiden sich in Eschenbach die Geister. Vor den Weihnachtsfeiertagen protestierten erneut Gegner des Projekts an der B 470-Ausfahrt zum Industriegebiet.
Eschenbach. (do) Vor 10 Jahren im Rahmen des Großprojekts Netzaberg vom Staatlichen Bauamt Amberg/Sulzbach initiiert und nach dem „Regierungswechsel“ ab 2008 im Rathaus verzögert, steht die Teilumfahrung der Stadt seit einigen Monaten erneut im Focus der öffentlichen Diskussion. Nach Stadtratsbeschlüssen, Bürgergesprächen der CSU/ÜCW-Fraktion, Leserbriefen und Protesten von Landwirten und Anliegern ist das heiß debattierte Thema Gegenstand einer Umfrage im Onetz.

Eschenbach. (do) Es ist schon eine gewisse Tradition, dass die Ortsverbände der CSU, FU und JU am Tag vor Schulbeginn das Kinder-Ferienprogramm der Stadt abschließen. Ort des großen Spektakels ist jeweils die Jahnstraße in Höhe der Markus-Gottwalt-Schule. Hintergrund: mit einer Malaktion den Kindern noch einmal eine pfundige Abwechslung zu bieten und gleichzeitig mit den bunten und nicht zu übersehenden kleinen Kunstwerken auf dem schwarzen Asphalt alle Kraftfahrer zu Beginn des Schuljahres auf das besonders vorsichtige Fahrverhalten in der Nähe von Schulen und Kindergärten hinzuweisen.

Mit dieser Intention eröffnete Kreis- und Stadtrat Peter Nasser das CSU-Sommergespräch. Rund 40 Besucher, unter ihnen viele Kommunalpolitiker, waren ganz Ohr, als Hauptredner MdL Martin Neumeyer die Herausforderungen des großen Flüchtlingsansturmes für Bayern beleuchtete.

Kommt jetzt die Integrationskrise? Der große Flüchtlingsansturm scheint vorbei. Doch wie die gut eine Million Asylbewerber und Flüchtlinge eingliedern, die schon hier sind und dazu die vielen „Nachzügler“, die im Rahmen der Familienzusammenführung zu erwarten sind? Darüber sprach beim CSU-Sommergespräch in Eschenbach Martin Neumeyer, Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung.

Eschenbach. (do) Die Basisdaten des Landkreises machen Mut. Landrat Andreas Meier zeichnete als Ehrengast in der Jahreshauptversammlung der Eschenbacher CSU vor allem mit Blick auf die Flüchtlingssituation ein gutes Stimmungsbild. „Der Flüchtlingsstrom ist abgeebbt, es gab in den letzten Wochen keine Zugänge in den Notunterkünften“, gab der Landkreischef bekannt. Zum Aufatmen sei es allerdings noch zu früh, warnte der Landrat. Allenfalls sei es die Zeit des Durchschnaufens.
Grund der Sorge ist die Befürchtung neuer Flüchtlingsrouten in Richtung Deutschland. Rückblickend dankte der Landkreischef allen Verantwortlichen und den ehrenamtlichen Kräften für ihr Engagement. „Trotz vieler Reibungen wurde die große Flüchtlingsflut gut gemeistert“. Ausfluss der Welle sei eine Personalsteigerung von 24 Stellen und eine Kostenmehrung der Haushaltsstelle um rund 700.000 Euro gewesen. Deutschlandweit gesehen hielt der Landrat eine neue Millionenwelle an Flüchtlingen für untragbar. Das wäre nicht zu schaffen, urteilte Meier. Auf die Flüchtlingssituation in manchen Gemeinden eingehend zweifelte der Landkreischef am Sinn verdichteter Asylunterkünfte in den Kernbereichen der Städte und Gemeinden. „Gewachsene Strukturen durch Flüchtlingsunterkünfte zu ersetzen, ist der falsche Weg“, betonte der Landrat ausdrücklich seine persönliche Auffassung. Unabhängig davon spiele allerdings die rechtliche Bewertung eine wichtige Rolle.
Nach einem rhetorischen Ausflug zu internationalen Politikfeldern und der Feststellung „die CSU ist gut beraten, eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union abzulehnen“, kam der Landrat zu einer positiven Landkreis-Bewertung. Meier erinnerte an die starke Investitionsbereitschaft des Landkreises und nannte Zahlen. Rund 25 Millionen Euro habe der Kreis in den letzten vier Jahren in die Infrastruktur investiert, rechnete er vor. Viele Aufträge seien an Unternehmer in der Region gegangen. „Ein profitabler Kreislauf“, bemerkte der Redner. Zur Windrad-Debatte empfahl der Landkreischef, zunächst auf den Regionalplan Wind zu warten. Dann liege die Entscheidung zur Genehmigung bei der Kommune vor Ort. Die einzelne Gemeinde müsse sich dann mit der Bürgerschaft einigen, habe dann aber bei Genehmigungen auch die Verantwortung zu tragen. Als gut und verlässlich nannte Meier die Zusammenarbeit mit der SPD-Landkreisfraktion. Auch die Stellvertretung sah der Landrat bei Albert Nickl und Margit Kirzinger in guten Händen. Bilanzierend sei hinter die Landkreispolitik einer grüner Hacken zu setzen, fasste Andreas Meier zusammen.
Parteipolitisch gehörte das Plädoyer des CSU-Kreisvorsitzenden Andreas Meier der weiteren Direktkandidatur von MdB Albert Rupprecht. „Der Heimatkreisverband Neustadt/WN. steht fest hinter Albert Rupprecht“, stellte Meier klar. „Jeder Hilfesuchende wurde gut betreut“. Es bestehe deshalb kein Grund, in turbulenten Zeiten an einem bewährten Mann zu zweifeln. Es sei zwar ein legitimer Vorgang, dass sich der Tirschenreuther Bundestagsabgeordnete Reiner Meier um das Direktmandat bewerbe. „Aber Albert Rupprecht bleibt unser Mann“. Einsetzen werde er sich, so Andreas Meier, für eine gute Listenplatzierung seines Namenskollegen.
18.4.2016 Robert Dotzauer
Eschenbach. (do) Mit viel Schwung gestalten der CSU-Ortsverband und mit ihm die Frauenunion und die Junge Union das Frühjahrsprogramm. Zu einem „Ü 30-Tanz“ in den Mai laden die Parteiorganisationen am Freitag, 29. April in das Pfarrheim ein. Tags darauf steigt am Samstag, 30. April eine Jugendparty ebenfalls im Pfarrheim. Für die Straßburg-Fahrt von Bezirksrat Toni Dutz vom 12. Bis 14. Mai sind noch einige Plätze frei. Anmeldung bei Bezirksrat Toni Dutz in Wiesau. Stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender Tobias Lehl organisiert im August eine Besichtigung der Allianz-Arena. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
18.4.2016 Robert Dotzauer

Eschenbach. (do) Alter allein ist kein Verdienst. Das Alter wird es dann, wenn die Jahre, auf die es zurückzublicken gilt, Jahre der Arbeit und der Leistung, der Verantwortung und des Erfolges waren. Weil dies so ist, ehrte der CSU-Ortsverband und mit ihm die Ortsverbände der Frauenunion und der Jungen Union in der Jahreshauptversammlung im Hotel Rußweiher verdienstvolle und langjährige Mitglieder. „In Dankbarkeit, Freude und Zuversicht“, wie CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes und FU-Vorsitzende Susanne Schug feststellten.
Mit 70 Jahren sind die Partei und mit ihr viele Mitglieder zwar schon etwas in die Jahre gekommen. „Aber es waren gute Jahre für die Stadt, für die Menschen und für die Partei“, bilanzierte Schultes die Erfolge im Gleichklang mit der Bevölkerung. Die Erfolgsgeschichte der CSU in Eschenbach sei eine Gemeinschaftsleistung, zu der im Lauf ihrer 70-jährigen Geschichte immer wieder neue Generationen beigetragen hätten. Ein blühendes Eschenbach sei deshalb auch der Tatkraft und dem langjährigen Zupacken vieler Parteifreunde zu verdanken.
Mit Landrat Andreas Meier nahmen die Ortsvorsitzenden der Parteiorganisationen Sabine Schultes, Susanne Schug und Peter Nasser die Ehrungen vor. Im Mittelpunkt stand dabei zunächst Georg Wiedenhofer. Der ehemalige Rektor der Volksschule Eschenbach ist seit 65 Jahren CSU-Mitglied. Für 50 Jahre Parteizugehörigkeit wurden der langjährige 2. Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzende Peter Hübl, Hans Kern und Hans Kohl geehrt. Die Dankurkunde des CSU-Generalsekretärs für 45-jährige Mitgliedschaft erhielten Johann Püttner und Ludwig Krapf.
Weitere Ehrungen gab es für die langjährigen Mitglieder Siegfried Bayer, Martin Neukam und Raimund Rodler (40 Jahre), für Margit Lehl, Max Ott, Erwin Seemann und Karl Stopfer (35 Jahre), für Manfred Bayer, Edgar Bitterer, Hans Bundscherer, Josef Emmerling, Hans Hubmann, Heinrich Kohl, Rosa Reichl und Hannelore Schmidt (30 Jahre), Johann Ziegler (25 Jahre), Reinhold Brenneiser, Wolfgang Denk, Dr. Rosa Dumler-Gradl, Elisabeth Hartwanger, Roland Held, Stephan Prösl und Karl Rohrer (sie alle sind seit mindestens 20 Jahren CSU-Mitglied) und Manfred Sendlbeck und Walter Weiß (15 Jahre). Verbunden war die Überreichung der Ehrenurkunde mit einem Geschenk-Tragerl Eschenbacher Zoigl.
Eine lange Ehrungsliste verlas auch FU-Vorsitzende Susanne Schug. Der Frauenunion halten seit der Gründung vor 35 Jahren die Treue Hilde Böllath, Agnes Dotzauer, Christine Götzl, Elfriede Hübl, Hanni Kern, Margit Lehl, Christine Lohner, Maria Ostermeier, Hannelore Ott, Berta Püttner, Erna Riedl, Gerda Rupprecht, Angela Spiegl und Lidwina Wiedenhofer. Seit 30 Jahren sind Marga Budnik und Brigitte Metzner Mitglied der FU. Für 20-jährige Mitgliedschaft ehrten Susanne Schug und Co. Elisabeth Hartwanger. Zu den Ehrenurkunden gab es für die FU-„Jubiläums“-Damen Rosen und Secco. Über Oberpfälzer Delikatessen schmunzelte Bürgermeister a.D. Robert Dotzauer. CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes gratulierte dem CSU-Ehrenmitglied nachträglich zur Auszeichnung durch den Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.
17.4.2016 Robert Dotzauer

phoca thumb l p4153492Ehrungen langjähriger Mitglieder standen im Mittelpunkt der CSU-Jahreshauptversammlung. Unser Bild zeigt die CSU-Jubilare mit CSU-Kreisvorsitzendem Landrat Andreas Meier (re), JU-Vorsitzenden Peter Nasser (li) und CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes (2.v.li.). Ein Teil der Geehrten fehlte.

phoca thumb l p4153494Zahlreichen Gründungsmitgliedern und weiteren Jubilaren der Eschenbacher Frauenunion gratulierten FU-Vorsitzende Susanne Schug (3.v.re.), Landrat Andreas Meier (re) und CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes (li). Ein Teil der Jubilare fehlte.
Bilder: do

Gemeinsame JHV von CSU und FU am Freitag,den 15.04.16

 

phoca thumb l p4153497Der CSU-Ortsverband hat die Freude am Gestalten wiederentdeckt. „Wir sind die treibende Kraft im Rathaus“, verkündet das Führungspersonal um Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes und Fraktionsführer Marcus Gradl. Dagegen unterstellen „die Schwarzen“ dem roten Bürgermeister und seinem Anhang Verschleierung und Blockade. Bei der CSU-Jahreshauptversammlung wurde deshalb Tacheles geredet.
Eschenbach. (do) Diplomatisch begann die Versammlung im Hotel Rußweiher mit einem wehmütigen Blick der Ortsvorsitzenden auf eine Traditionsgaststätte. „Eigentlich wollten wir wie üblich in den Gasthof Burger einladen“. Krankheitsbedingt sei das Haus leider geschlossen worden, bedauerte Dr. Sabine Schultes. „Was waren das für schöne Stunden“, schwärmte die Stadträtin. Die nun angedachte Folgenutzung als Flüchtlingsquartier im Herzen der Stadt sei jedoch keine gute Lösung, bemerkte die Versammlungsleiterin.

Rechenschaftsbericht der CSU-OV Dr. Sabine Schultes


Gut gelöst sah die Ortsvorsitzende hingegen die Arbeit der CSU im Berichtsjahr 2015. In Anwesenheit von Landrat Andreas Meier, Ehrenbürger Vinzenz Dachauer, Ehrenmitglied Robert Dotzauer, 3. Bürgermeister Klaus Lehl, der CSU/ÜCW-Stadtratsfraktion, FU-Vorsitzender Susanne Schug und JU-Vorsitzenden Peter Nasser hielt Sabine Schultes Rückschau. Staatsmännisch analysierte die CSU-Chefin zunächst das nationale und internationale politische Geschehen, um schließlich auf Einzelheiten des CSU-Veranstaltungsprogrammes einzugehen. Dr. Sabine Schultes erinnerte an das traditionelle Sommergespräch mit Staatssekretär Albert Füracker als Ehrengast des Jahres 2015 am Rußweiher, verwies mit Blick auf das brandaktuelle Thema der Flüchtlingswellen auf ein Bürgergespräch zum Thema Asyl mit Michael Schiller vom Landratsamt, erinnerte an gut besuchte „Politische Stammtische“ und lobte den schon in den 1980er Jahren eingeführten CSU-Neujahrsempfang als Gelegenheit zu einem Jahres-Bekenntnis der fairen Zusammenarbeit über parteipolitische Grenzen hinweg.
Auch im gesellschaftlichen Bereich mischen der CSU-Ortsverband und mit ihm die Frauenunion und die Junge Union kräftig mit. Dr. Sabine Schultes nannte beispielhaft den Zoiglabend im Malzhaus zum 70. Geburtstag des CSU-Ortsverbandes, das Grillfest in den großen Ferien, die Präsenz beim Weihnachtsmarkt des Gewerbevereins, das Mitwirken am städtischen Ferienprogramm, den CSU-Fußballcup und die erstmals veranstaltete Ü30-Party im Malzhaus. Die Ortsvorsitzende erinnerte ferner an zahlreiche Termine der Vorstandschaft und an Besuche bei Veranstaltungen der Nachbarortsvereine.

Rechenschaftsbericht der FU-Ortsvorsitzenden Susanne Schug
Den Tätigkeitsbericht der CSU-Ortsvorsitzenden ergänzte FU-Vorsitzende Susanne Schug mit einem kurzen Rückblick auf die Arbeit der Frauenunion. Die Frontfrau der FU berichtete unter anderem vom Einsatz auf dem Bauernmarkt mit einer Tombola zugunsten des Tierheimes Weiden, an das Mitgestalten des Straßenmalens vor der Volksschule, an das Mitgestalten des Behindertenfasching und des Weiberfaschings, den Ausflug nach Tschechien und an das Basteln der Osterkrone vor dem Rathaus. Die Gleichberechtigung der Frauen ist als Grundrecht nicht verhandelbar, betonte Susanne Schug weiter und forderte dazu auf, im Rahmen der FU-Kampagne „Selbstverständlich“ eine breite Debatte zur Selbstbestimmung der Frauen zu führen.
Fundierte Kassenberichte verlasen Manfred Neumann (CSU) und Hildegard Götz (FU). Die Kassenprüfer Robert Dotzauer und Karl Stopfer (CSU) und Elfriede Hübl und Gerda Rupprecht (Frauenunion) bestätigten eine souveräne Verwaltung der Parteigelder.

Delegierte zur Besonderen Kreisvertreterversammlung

 

Zur „besonderen Kreisvertreterversammlung“ hatte der CSU-Ortsverband 6 Delegierte zu bestimmen. In geheimer Abstimmung wählte die Versammlung Daniela Friedrichs, Marcus Gradl, Michael König, Tobias Lehl, Peter Nasser und Dr. Sabine Schultes. Als Ersatzdelegierte bestimmten die Mitglieder Edgar Bitterer, Monika Diertl, Dr. Rosa Dumler-Gradl, Arnold Mirwald, Manfred Neumann und Susanne Schug.
16.4.2016 Robert Dotzauer

Bericht des CSU-Fraktionsführers Marcus Gradl
Eschenbach. (do) Den Bericht über die Stadtratsarbeit der CSU/ÜCW-Fraktion begann Fraktionssprecher Marcus Gradl mit Kritik am zögerlichen Verhalten der „Stadtregierung“. Der Bürgermeister möchte immer nur abwarten, statt zu handeln, bemängelte der CSU-Stadtrat. Als Bremser habe sich Peter Lehr zum Beispiel bei Anträgen der CSU/ÜCW-Fraktion zum Aufbau einer offenen Ganztagsschule erwiesen. Die Initiative der Fraktion sei bereits wieder ein Jahr alt. Erst deshalb sei im Oktober 2015 ein Antrag auf Hortbetreuung nachgeschoben worden. Marcus Gradl bedauerte: „Der Bürgermeister hat kein Ohr für Anträge der Fraktion“. „Insgesamt warten 11 Anträge auf Behandlung“, rechnete Gradl vor. Dazu gehörten auch Vorschläge zur weiteren Stadtentwicklung. Die Fragen nach einer lebenswerten Gemeinde, familien-, alters- und jugendgerecht, seien existentiell für Eschenbach, urteilte der CSU-Sprecher. Deshalb habe die Fraktion auch eine Initiative zur flexiblen Seniorenbetreuung gestartet, denn die Anzahl der Pflegebedürftigen nehme stetig zu, so der Fraktionssprecher. Dazu liege ebenfalls ein Antrag im Rathaus.
Gradl vermisst ferner ein stimmiges Nutzungskonzept für das Vermessungsamt. Zunächst blockieren, dann nicht reagieren und dann doch das Vorkaufsrecht geltend machen, zeuge von wenig durchdachtem Handeln, kritisierte der CSU-Mann. Weiteren Handlungsbedarf sah der Fraktionssprecher bei der Einrichtung eines Waldkindergartens. „Es gibt derzeit im Kindergarten eine erhebliche Raumnot“, wusste Gradl. Ein Waldkindergarten sei wenigstens vorübergehend ein probates Mittel, die Platznot in der Kindertagesstätte zu verringern. Gradl forderte deshalb einen ganzheitlichen Ansatz zur Kinderbetreuung.
Der CSU-Mann monierte ferner Anträge zur ergänzenden Ausstattung des Rußweiher-Freibades mit Spielgeräten. Im Focus der CSU-Vorschläge steht auch das Bemühen um die Ansiedlung eines Autohofes im Industriegebiet. Es sei notwendig, mit der Erschließung weiterer Gewerbeflächen zeitgleich um ansiedlungswillige Unternehmen zu werben. Eine Initiative fordert Gradl auch für die künftige Verwendung des alten Landratsamtes. Für die Folgenutzung nannte Marcus Gradl ein Nachdenken und wenigstens ansatzweise auch das Querdenken als befruchtend. Zusammenfassend empfahl der CSU/ÜCW-Fraktionssprecher der Rathausspitze, den Pfad der Zusammenarbeit zu beschreiten. Zusammenhalten statt spalten sei der bessere Weg für Eschenbach.
16.4.2016 Robert Dotzauer
Portrait von Marcus Gradl, CSU/ÜCW-Sprecher im Stadtrat „Für Anträge der CSU/ÜCW-Fraktion hat der Bürgermeister kein Ohr“. Bild: do

Fahrt von FU und CSU zur Rhododendronblüte am Samstag, 11.6.16
Eschenbach. (do) Wellness und Blüte heißt das Motto eines Tagesausfluges, organisiert von CSU und FU. Federführend lädt FU-Vorsitzende Susanne Schug zur Rhododendronblüte nach Bad Elster ein. Es besteht auch die Möglichkeit, den botanischen Garten oder die Miniaturschau „Klein Vogtland“ in Adorf zu besichtigen. Am Nachmittag ist eine Führung durch die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster und deren historischen Parks geplant. Alternativ können Wellnessbegeisterte den Tag in der neuen Soletherme und Saunawelt im Albert-Bad verbringen. Der Fahrpreis ohne Eintritte beträgt 19 Euro. Anmeldungen bei Susanne Schug (Tel. 09645/8446) oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Rosa Reichl (Tel. 09645/274).
16.4.2016 Robert Dotzauer

p1102929 600Sage Dank und wünsche Glück zu jeder Stund. Der CSU-Neujahrsempfang in Eschenbach war so richtig nach dem Geschmack der vielen Besucher. Kurzweilig und informativ. Ein Jahresbeginn mit traditionellen Lichtblicken, der das Gute des alten Jahres ins neue Jahr hinein transportierte. Neues Jahr, neues Glück. Der alte Spruch war am Sonntagvormittag bei den vielen anregenden Gesprächen spürbar. Die Menschen sind zufrieden. Die Besucher lasen gemeinsam mit einer fast vollständig versammelten Kommunalpolitiker-Riege aus dem westlichen Landkreis mit Landrat Andreas Meier an der Spitze beim Blättern im Tagebuch des alten Jahres vieles zum Nachdenken. Von widrigen Umständen war die Rede, von Elend und Unglück. Doch alles in allem überwiegt zu Beginn des neuen Jahres der Optimismus. Besonders an menschlicher Größe fehlt es nicht, beobachteten CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes und Hauptredner MdB Albert Rupprecht. Der Aufbruch ins neue Jahr trägt deshalb alle Zeichen vorsichtiger Zuversicht. Vorsichtig deshalb, weil auch beim CSU- Neujahrsempfang das Flüchtlingsthema mit vielen Fragezeichen versehen wurde. Bezirks-Kaminkehrermeister Roland Gallitzendörfer tat jedenfalls als Glücksbringer in Doppelbesetzung mit Azubi Lisa sein Möglichstes, mit einem symbolischen Glückscent und mit ergänzenden Wünschen von CSU-Ortsvorsitzender Dr. Sabine Schultes den Besuchern das Glück herbei zu wünschen.

pc042716Lasst uns froh und munter sein und uns recht von Herzen freun! Niklaus, Niklaus, guter Mann, überall in jedem Haus, schaun die Kinder nach dir aus. Am Freitagfrüh hielt die CSU-Familie Ausschau nach dem Eschenbacher Nachwuchs. Vor der Kindertagesstätte warteten CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes (li), FU-Ortsvorsitzende Susanne Schug (2. v. re.) und Marcus Gradl, Fraktionssprecher im Stadtrat (Bildmitte), um im Auftrag des Heiligen Nikolaus die süßen Grüße des Gabenbringers zu übergeben. Getreu dem Nikolauslied „Reichst uns deine Gaben dar“ überraschten die CSU-Vertreter die rund 120 erstaunten Buben und Mädchen mit Schoko-Nikoläusen und der Botschaft „Nik’laus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann“.