Irgendwie muss der Zoigl ein Zaubertrunk sein. Schon wenige Tage nach der Eschenbacher Kirchweih und dem Zoigl im Taubnschusterhaus wurde das Malzhaus zur Schankstube. Das 400 Jahre alte historische Gemäuer, von der Stadt mit Millionen-Aufwand saniert, ist wohl der ideale Ort, sich dem Oberpfälzer Kultgetränk zuzuwenden.
Der Zoigl ist mehr als nur Bier. Diese Philosophie feierte am Freitagabend auf Einladung der CSU-Familie Triumphe. Der bernsteinfarbene Gerstensaft schwemmte jedwede Distanz weg und spätestens beim dritten Schluck bogen sich die Tische im letzten Oberpfälzer und vielleicht auch bayerischen Biertempel dieser Art mit deftigen Brotzeiten. Bauernseufzer mit Kraut, Wurstplatten, Obatzter und Wurstsalat: FU-Vorsitzende Monika Diertl und Kerstin Lehl hatten bei der Zubereitung ganze Arbeit geleistet und auch das Servicepersonal hatte viel zu tun. Die vielen Gäste fühlten sich an das Südtiroler Törgelen erinnert. Da brauchte es auch keiner musikalischen Umrahmung.
Umso rascher gingen die „ausgepichten“ Zoigl-Trinker zum vertrauten Du über, um im Überschwang des bayerischen Lebensgefühls über Vertrautes und vermeintlich Vertrauliches, über Gott und die Welt und selbstverständlich über den Zaubertrank als wichtigstes bayerisches Nahrungsmittel zu plaudern. Derweil rollte nach den Willkommensgrüßen durch CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes und Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl unentwegt der Nachschub. Diverse hochprozentige Geister forcierten das Stimmungsbarometer, das auch eine Abordnung der Frauenunion Grafenwöhr mit 2. Bürgermeisterin Anita Stauber anheizte.

2019 09 15 7angepasst 600Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wegen der Witterungsverhältnisse vor einer Woche entfallen, holte die CSU-Familie das traditionelle Straßenmalen im Rahmen des städtischen Ferienprogrammes am vergangenen Sonntag nach.   Wegen der Baustelle in der Jahnstraße fanden CSU, FU und JU eine geeignete Fläche im Wendehammer vor dem  städtischen Kindergarten. Für die insgesamt zirka 50 Buben und Mädchen wurde der Malnachmittag zu einer pfundigen Abwechslung.  Bei strahlendem Sonnenschein lachten dem Betrachter farbenfrohe kleine Kunstwerke entgegen, die Deko-Expertin Jenniver Entwhistle  auf dem Straßen-Asphalt vorgezeichnet hatte.  Zur Ideen-Sammlung gehörten die Jahreszeiten  mit ihrer Vielfalt an Motiven. Der Wendehammer wurde zum Hotspot künstlerischer Einfälle und kreativer Farbegestaltung.  Die Voraussetzungen schufen Mitglieder der FU und JU mit kunterbunten Farbmischungen, die ebenso zur Verfügung gestellt wurden wie die weiteren Malutensilien, wie gewohnt zuverlässig besorgt von Hildegard Götz. Zwischendurch versorgte die CSU-Familie um Vorsitzende Dr. Sabine Schultes,  Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl,  FU-Vorsitzende Monika Diertl und JU-Vertreter Andreas Hermann die Kids mit Erfrischungsgetränken und Naschereien. Für die Elternbegleitung gab es Kaffee und Kuchen.

Künstlerich einfallsreich und kreativ ging es zu beim Straßenmalen im Rahmen des städtischen Ferienprogrammes.  Zeitweise verwandelten bis zu 50 Kids den Straßenasphalt in eine bunte Blumenwiese

2019 09 17 3angepasst 600Parallelen zogen Einwohner des Eschenbacher Ortsteiles Apfelbach beim Bürgergespräch der CSU zu den Ortschaften Speinshart, Tremmersdorf, Zettlitz, Vorbach, Oberbibrach und Gmünd. Alle Orte seien in etwa gleich groß oder kleiner. Und doch gebe es in Apfelbach im Vergleich zu den genannten Orten gewaltige Defizite beim Wohnungsbau. Während in den Nachbargemeinden für die nachwachsende Generation Bauland erschlossen werde, herrsche in Apfelbach tote Hose, hieß es beim Abendtreff am Dorfweiher. Zirka 50 Interessierte folgten der Einladung der CSU und ihres Bürgermeisterkandidaten Marcus Gradl zu einer lockeren Gesprächsrunde bei Brezen und einem „Feierabendseidl“. Mangels Gasthaus und Veranstaltungsraum ein passabler Veranstaltungsort.
Die Forderung nach Bauplätzen in Apfelbach begründeten Besucher mit dem Bauland-Stillstand im Allgemeinen und in Apfelbach im Besonderen. Seit langem sei in dem 400-Einwohner-Ort kein Bauplatz mehr verfügbar. Deshalb sei es höchste Zeit, für neues Bauland zu sorgen, hieß es mit Blick auf die vielen positiven Beispiele in Nachbargemeinden. Dort sei man bestrebt, die junge Generation in den Dörfern zu halten. Als mögliches Baugelände entdeckten die Versammlungsteilnehmer die Nordseite Apfelbachs mit prächtiger Südhanglage.
Weitere Themen-Schwerpunkte waren überfällige Sanierungsmaßnahmen auf dem Spielplatz, die Forderung nach einer intensiveren Dorfweiherpflege und Vorschläge zur Erweiterung des KSV-Gebäudes. Diskussionsthema war zudem die Verbesserung der Wegverhältnisse zwischen der NEW 1 und der Ortschaft Breitenlohe. Für das Wegstück forderten die Besucher einen Lückenschluss mit solidem Ausbau. Dabei sollten auch staatliche Förderprogramme genutzt werden.
Bei einem „Feierabendseidl“, zu dem die CSU am Apfelbacher Dorfweiher eingeladen hatte, gab es aus den Reihen der Besucher zahlreiche Vorschläge und Forderungen

2019 07 19 7 1Mit stehenden Ovationen feiert  am Freitagabend die Eschenbacher  CSU-Familie ihren neuen Hoffnungsträger Marcus Gradl.  Die Versammlung wählt den 43-jährigen dreifachen Familienvater einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten

Ein 100 Prozent-Wahlergebnis hatte Marcus Gradl wohl selbst nicht erwartet, als Wahlleiter MdL Tobias Reiß zur geheimen Stimmabgabe rief. Zuvor begrüßte  CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes im Gasthof Burger mehr als 70 Parteifreunde und Gäste,  unter ihnen CSU-Stimmkreisabgeordneten Tobias Reiß, Landrat-Stellvertreter Bürgermeister Albert Nickl und eine starke Vertretung von  Kommunalpolitikern  aus den Nachbargemeinden. Der Auftakt zur Kommunalwahl 2020 war verheißungsvoll.  Nach 12 „vertanen“ Jahren, wie es hieß,  sehnen die Schwarzen unter CSU-Führung neue Glanzzeiten  für die Stadt herbei.

Niederträchtige Winkelzüge auf Französisch!

600 2019 07 03 11angepasstGeneralsekretär Markus Blume redet mit Blick auf Europa Klartext. Beim „Sommergespräch“ des CSU-Ortsverbandes stehen allerdings noch weitere heiße Themen im Focus des politischen Dämmerschoppens

Als leiser Stratege erweist sich am Mittwochabend CSU-Generalsekretär Markus Blume. Poltern ist nicht sein Ding. Beim Sommergespräch der Eschenbacher CSU, das als regionaler Dämmerschoppen in der Idyllischen  Biergarten-Atmosphäre  des Rußweiherhotels Rodler schon zu den Traditionsveranstaltungen der CSU gehört, erleben die zirka 100 Besucher, unter ihnen Landrat Andreas Meier und zahlreiche Bürgermeister, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte, einen Anti-Wadlbeißer als Generalsekretär der CSU.

Balance halten hat er schon als Kind gelernt – beim Eistanzen. Seine Sportlerkarriere geht hinauf bis zum Titel eines bayerischen Meisters. Doch zwischen dem Eistanz und der CSU liegen Welten. Am Mittwochabend muss Markus Blume klare Kante zeigen. Die Meldungen über das europäische Personalkarussell beunruhigen das Volk. Die Personaldebatte um die Besetzung des Kommissionspräsidenten reicht bis in den Rußweiher-Biergarten.

Der „hochkarätige Fisch, den die Eschenbacher CSU an Land gezogen hat“, so Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes über den CSU-General, kommt nicht umhin,  „am schönsten Ort Bayerns“ einen Abgesang auf Europa anzustimmen.

250 2019 03 29 3Wir geben den Menschen ein politisches Zuhause, sagt CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes.  Zu diesem  „Heimatgefühl“  gehört  viel Anerkennung. Die Ehrung langjähriger Mitglieder wird deshalb zum  freudigen Ritual.

Christliche Wertorientierung, sozialer Zusammenhalt und überkonfessionelles, auf Gemeinsinn bedachtes Miteinander:  All  diese Merkmale entdeckten  bei einer  Mitgliederehrung  im  Rahmen der Jahreshauptversammlung CSU-Ortsvorsitzende Sabine Schultes bei „ihren lieben Parteifreunden“.  Sabine Schultes lobte die Treue zur CSU und verwies auf die starke Verankerung der Mitglieder im Sinne des Grundsatzprogrammes auch in Zeiten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Umbrüche. Die CSU gebe auch in solchen Zeiten Halt und ein Stück Heimat. Nach diesem  allgemeinen  Plädoyer ehrte Schultes, assistiert von Kreisvorsitzenden Andreas Meier, die Mitgliederjubilare.

Urkunden und „flüssige Nahrung“ für 35-jährige Mitgliedschaft überreichte die Ortsvorsitzende an Arnold Mirwald und an Harald Neustätter. Für 30-jährige Treue zur CSU wurden Hildegard Götz und Martin Sporrer ausgezeichnet. Anschließend stand die Ehrung des „CSU-Frauenpowers“ auf dem Programm. Ausgezeichnet wurden für 20-jährige CSU-Mitgliedschaft Monika Diertl und Gerda Rupprecht.

30.3.2019 Robert Dotzauer

Bildunterschrift:  Im Rahmen der Jahreshauptversammlung ehrten CSU-Ortsvorsitzende Sabine Schultes und  Kreisvorsitzender Landrat Andreas Meier langjährige CSU-Mitglieder (unser Bild)

250 2019 03 29 4Als Partei der bürgerlichen Mitte folgt die CSU einem klaren Kompass: für die Zukunft, für die Menschen, für die Heimat. Mit diesem Dreiklang wirbt der CSU-Ortsverband Eschenbach in der Jahreshauptversammlung um Vertrauen und für eine gute Kommunalpolitik.

„Als bürgerliche Kraft ist es unser Anspruch,  für die Stadt und für die Bürger zu regieren, Probleme sachlich zu lösen, die Gegenwart zu verbessern und vorausschauend die Zukunft zu gestalten“. Diesen Anspruch untermauerte CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Burger in Anwesenheit von CSU-Kreisvorsitzenden Landrat Andreas Meier,  3. Bürgermeister Klaus Lehl, einiger CSU-Stadträte, FU-Vorsitzender Monika Diertl und des stellvertretenden JU-Ortsvorsitzenden Andreas Hermann.   Schultes stellte fest: „In Eschenbach ist es höchste  Zeit sei für einen Erneuerungsimpuls“.  Die CSU-Frontfrau verband diese Forderung mit der Ankündigung, sich kommunalpolitisch mit einem Team starker Persönlichkeiten breit und thematisch offen aufzustellen. 

250 2019 01 13 2angepasstBeim traditionellen Neujahrsempfang der Eschenbacher CSU legen die Redner den Focus auf die Stadtentwicklung und auf Europa.


Eschenbach. (do) Wie nicht anders zu erwarten, stimmte der Nordoberpfälzer Christian Doleschal, CSU-Kandidat für die Europawahl , mit einem flammenden Plädoyer auf eine stabile Gemeinschaft aller willigen Europäer ein während CSU/ÜCW-Fraktionssprecher Marcus Gradl die Erfolge seiner CSU-Mannschaft im Stadtrat beleuchtete. Die Kommunalwahl in gut einem Jahr wirft ihre Schatten voraus. Vor Letzterer gebe es im Rathaus noch viel zu tun, kündigte Gradl an. Gleichzeitig blickte er auf die gemeinschaftlichen Leistungen der vergangenen Jahre und auf viele noch nicht realisierte Vorschläge der CSU.

Die Jahreshauptversammlung der Eschenbacher CSU und FU nutzten die Listenkandidaten für die Landtags- und Bezirkstags-Wahl zu persönlichen Vorstellungen. Tanja Renner aus Schlammersdorf, Frau, Mutter und Lehrerin, wie sie sagte, unterstrich in ihrem flammenden Plädoyer für die Bildungspolitik die Notwendigkeit digitaler Klassenzimmer. Auch das Medium Handy dürfe beim Lernen nicht mehr außen vor sein. Mit Blick auf die Veränderungen in einem digitalen Zeitalter forderte die Landtagskandidatin, auch die Lehrkräfte in dieses Zeitalter mitzunehmen und mit Fort- und Ausbildungen auf die fortschreitende Digitalisierung vorzubereiten.
Auf den „Internationalen Frauentag“ eingehend sprach Renner von der Hoffnung eines verstärkten Engagements der Frauen in der Politik. „Weg mit erlernter Hilflosigkeit“, hieß die Devise. Als Mutter plädierte die CSU-Listenkandidatin für eine offene und vertrauensvolle Gesellschaft: „Ich möchte, dass unsere Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, die sicher, multikulturell und respektvoll ist“. Das Credo des Ehrengastes lautete schließlich: „Glauben wir an das Gute der Menschen und an die Werte der CSU, dann gelingt uns eine gerechte Politik für die Bürger“.
Matthias Grundler aus Falkenberg, CSU-Listenkandidat für den Bezirkstag, stellte sich als JU-Vorsitzender des Kreisverbandes Tirschenreuth, als CSU-Ortsvorsitzender und als Marktrat der Gemeinde Falkenberg vor. Seine parteipolitischen Ambitionen sind vorgezeichnet. Grundler leitet das CSU-Wahlkreisbüro der Abgeordneten Albert Rupprecht und Tobias Reiß in Weiden. Der Kandidat zeigte sich als Vertreter der Jugend. Bund und Land müssen die gute ländliche Entwicklung weiter voranbringen, um die jungen Menschen beruflich und gesellschaftlich in der Heimat zu halten, befand der Bezirkstags-Kandidat. Große Hoffnung für das flache Land verspricht sich Grundler mit den politischen Zielsetzungen der Großen Koalition und mit dem neuen Schwung, der mit Ministerpräsident Markus Söder in die Landespolitik einziehe. Gleichzeitig kritisierte der Kandidat die „Freibier-Politik“ der Freien Wähler, für deren Sprüche am Ende jeder Steuerzahler aufkommen müsse.

hieß es in einem Redebeitrag bei der CSU-Jahreshauptversammlung. Gute Politik für die Bürgerschaft zu machen, erhob Marcus Gradl, Sprecher der CSU/ÜCW-Stadtratsfraktion, zur Leitlinie.

Gute Politik für Eschenbach zu machen, dafür arbeiten wir, verkündete CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung des CSU-und FU-Ortsverbandes.

Krönender Höhepunkt der Jahreshauptversammlung waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. „Wir haben barocke Urgesteine der CSU zu ehren“, bemerkte Sabine Schultes. Dazu zählte die CSU-Ortsvorsitzende Georg Paulus, seit 60 Jahren Mitglied der CSU. Sabine Schultes gratulierte ferner CSU-Ehrenmitglied Robert Dotzauer und dem langjährigen CSU-Schriftführer Rudolf Danzer (55 Mitgliedsjahre), Karl Stopfer (45 Jahre), Manfred Neumann und Alfred Ernstberger (40 Jahre), Rudolf Dunzer (30 Jahre), Dr. Sabine Schultes (25 Jahre) und Hubert Schug (20 Jahre). Aus Krankheitsgründen und anderer Termine fehlte ein Teil der Jubilare. Für 35-jährige Mitgliedschaft bei der Frauenunion gratulierte Vorsitzende Monika Diertl dem langjährigen Vorstandsmitglied Annemarie Rupprecht. Zu Ehren kamen auch Elvira Ficker (25 Jahre), Hannelore Böhm, Brigitta Rodler und Annemarie Preisinger (alle 15 Jahre FU-Mitglied).

PB147919 200Die Dosis macht das Gift, betonte Stadtapotheker Stefan G. Weidinger bei einem Vortrag über Giftpflanzen. CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes revanchierte sich mit einem guten Tropfen. In Maßen genossen, sei der Trunk ungiftig und anregend, versicherte die Stadträtin.

P1078209 200Der „Ersatz“ erwies sich als Volltreffer. CSU-Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer aus dem Nachbarwahlkreis Bayreuth stellte sich in einer erfrischenden „Neujahrsansprache“ bei der Eschenbacher CSU als kompetente Vertreterin ihrer Heimat vor. Dabei verstand sie sich als leidenschaftliche und stimmkreisüberschreitende Fürsprecherin Oberfränkischer und Oberpfälzer Interessen.

ankuendigungVorsitzender der CSU-Landtagsfraktion besucht Eschenbach
Eschenbach. (do) Er gehört zu den mächtigsten Politikern in Bayern und doch ist Thomas Kreuzer eher ein zurückhaltender Macher. Gut und sachlich sind seine Argumente. Die Einschätzung vieler Landtagsabgeordneter kommt nicht von ungefähr. Kreuzer gleicht lieber aus als dass er polarisiert. Am Sonntag, 7. Januar, kommt der Sprecher der CSU-Fraktion im Landtag nach Eschenbach.
Grund des Besuches ist der Neujahrsempfang der CSU. Kreuzer redet im sonoren, sympathisch weichen Dialekt seiner Allgäuer Heimat. Erst vor einigen Monaten war er Gast in Speinshart und überzeugte sich von der Generalsanierung des Klosters.
Der ehemalige Richter am Landgericht Kempten und Nebenerwerbslandwirt kann auf eine lange politische Karriere zurückblicken. Stadtrat in Kempten, Landtagsabgeordneter im Stimmkreis Kempten-Oberallgäu, Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Staatsminister und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und seit 2013 Vorsitzender der Fraktion.
Nun ist Thomas Kreuzer mit 58 Jahren mächtig wie nie. Gespannt wartet die Region auf eine Schlüsselfigur der bayerischen Politik. Ein Mann, gegen dessen Willen kaum etwas geht. Am Sonntag, 7. Januar, können sich die Besucher ab 10 Uhr in der Markus-Gottwalt-Schule im Rahmen des Neujahrsempfanges des CSU-Ortsverbandes ein Bild von einem der wichtigsten Persönlichkeiten bayerischer Landespolitik machen, wenn Thomas Kreuzer als Hauptredner zu aktuellen Themen der Landes- und Bundespolitik Stellung nehmen wird. Eingeladen ist die gesamte Bevölkerung.

pa067603 150An die Wurzeln der Eschenbacher Biertradition erinnerten am Freitagabend die Ortsverbände von CSU, FU und JU. Das historische Malzhaus von anno 1607 bildete den urigen Rahmen für ein zünftiges Bierfest. Dort, wo früher eines der Grundprodukte des flüssigen Nahrungsmittels entstand, schwemmte der Zaubertrunk alle politischen Diskussionen hinweg. Schon nach dem ersten Schluck des süffigen Eschenbacher Zoigl, gebraut beim Heber in Kirchenthumbach, war Politik passee. Der Oberpfälzer Bier-Kult verbündete alle Liebhaber des bernsteinfarbigen Gebräus zu einer seligen Einheit. Allen voran schwelgte der junge Kirwa-Verein in uriger Umgebung vom goldenen Gerstensaft der Schwarzen. Eine „Kostprobe“ nach der anderen nahmen auch CSU-Landtagsabgeordneter Tobias Reiß und Bezirksrat Toni Dutz. CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes und Stadtrats-Fraktionssprecher Marcus Gradl hatten mit ihrem Servicepersonal alle Hände voll zu tun, um die durstigen Kehlen zu löschen. Kein Zoigl ohne deftige Brotzeiten. Für die sorgten FU-Vorsitzende Monika Diertl und Kerstin Lehl. Ein Oberpfälzer Brotzeitteller etwa, ein würziger „Zoigl-Baatz“, Wurstsalat oder Bauernseufzer mit Kraut und dazu ein frisches Holzofenbrot waren gute Unterlagen für den ständigen Ruf nach „nu an Seidl“. Kein Zoigl-Ausschank ohne Volksmusi. Mit Quetschn und Gitarre befeuerten die Vorbacher Dorfmusikanten Gerd Retzer und Werner Meier mit Stimmungsmusi und Witzeinlagen die Feierlaune der fröhlichen Zecher.